Gesellschaft der StaatstheaterFreunde
in Braunschweig e. V.

 

Regelmäßig einmal im Monat, am 2. Dienstag, treffen sich aktive Staatstheaterfreunde in Theaterkreisen. Bei diesen zwanglosen Treffen werden Mitglieder des Theaters und der Ensembles ‚zum Anfassen’ vorgestellt.



KLÖNSCHNACK
In den Theaterferien treffen wir uns zwanglos im Café STRUPAIT,
gegenüber dem Städtischen Museum
am Mittwoch, 13. Juli, 15:30 Uhr,
und am Mittwoch, 10. August, 15:30 Uhr.

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NÄCHSTER THEATERKREIS
Dienstag, 13. September 2022, 19:30 Uhr,
im Saal des Lindenhof, Humboldtstr./Ecke Kasernenstr.
mit Gästen vom Staatstheater
(Eintritt frei, Nicht-Mitglieder willkommen)
 


Juni 2022: Der Geiger Johannes Denhoff erzählte von seinen Werdegang und vor allem von der langen Zeit (1984 - 2021) als 1. Konzertmeister im Staatsorchester. Über 60 Anwesende folgten intensiv seinen spannenden und informativen Schilderungen über seine Funktion im Orchester, große Konzerte und Opern mit unterschiedlichen  Dirigenten. Zur Einstimmung des Abends spielte er, am Flügel begleitet von seiner Frau, der Pianistin und Heilpraktikerin Annette Denhoff, die Vokalise no 14 von Sergei Rachmaninoff. Ein kleines Puppenspiel mit der Musik aus Mozarts "Zauberflöte" beendete den Abend.


 
Johannes und Annette Denhoff (Foto: Kirchner)
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Mai 2022: Dieser Theaterkreis wurde umgewidmet zu einem Probenbesuch. Gut 40 Mitglieder und Gäste erlebten eine Stunde lang die Bühnen-Orchester-Probe der Oper "Das große Heft" unter dem Dirigat von Mino Marani. Die Dramaturgin Theresa Steinacker und der anwesende Komponist Sidney Corbett gaben zuvor eine Einführung in Inhalt und Musiksprache des Werkes. Es folgte noch ein Gespräch mit der Dramaturgin über die Erlebnisse des Abends.

April 2022: An diesem Abend stellte sich der neue 1. Kapellmeister Mino Marani den StaatstheaterFreunden vor. Er ist Italiener, aber schon länger an deutschen Theatern tätig, und erzählte lebhaft von seinem Weg zum Musikstudium und zur Oper. Begleitet wurde er von der Musikdramaturgin Theresa Steinacker. Ihr gemeinsames nächstes Projekt ist die Oper "Das große Heft" von Sidney Corbett, das sie den Anwesenden inhaltlich und musikalisch näher brachten. Umrahmt wurde der Theaterkreis durch Musik auf dem Flügel: Mino Marani spielte zur Freude aller Ravels Menuett aus der "Sonatine" und Janáčeks erstes Klavierstück aus "Im Nebel".


 
v. l. Mino Marani und Theresa Steinacker (Foto: Kirchner)



März 2022: Generalmusikdirektor Srba Dinić brachte drei Musiker als seine Gäste mit, den Stellvertretenden Konzertmeister und Geiger Josef Ziga, den Solotrompeter Dennis Melzer und den Bariton Zachariah Kariithi und spielte auch selbst am Flügel. Die Vier musizierten zur Freude der etwa 80 Zuhörer in zwei Programmfolgen: Jeweils Klavier mit Bariton, Klavier zuerst mit Trompete, später mit Flügelhorn, einmal Klavier mit Geige und ein Geigensolo extra, Teile aus Paganinis Caprices. Dazwischen ergab die Interview-Runde neue Informationen über die Künstler, ihre Instrumente und den Theaterbetrieb.

 
 
v. l. Srba Dinić, Josef Ziga, Zachariah Kariithi, Dennis Melzer (Foto: Kirchner)


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Februar 2022: Diese Jahreshauptversammlung war die erste im hybriden Modus. 40 Mitglieder waren anwesend, darunter der Verwaltungsdirektor Stefan Mehrens und die Persönliche Referentin der Generalintendantin Ellen Brüwer. Der Schatzmeister wurde per Zoom über Telefon und Lautsprecher dazu geschaltet. Die Vorsitzende Beate Kirchner gab einen Rückblick auf das zweite Pandemiejahr 2022. Dr. Jörg Höppner erläuterte ausführlich  von zu Hause aus die Finanzen. Außerdem wurden turnusgemäß zwei Rechnungsprüfer für 2023 und 2024 gewählt. Ein wichtiges Thema war das anstehende 50-jährige Jubiläum der StaatstheaterFreunde am 19. Juni 2022.

 
Der Vorstand von links: Theodore Ottinger, Dr. Thies Vogel (2. Vorsitzender), Silke Herrmann, Beate Kirchner (1. Vorsitzende), Detlef Engster, Ingrid Riebeth, Margarete Pohl. Nicht im Bild, zugeschaltet über Zoom
Dr. Jörg Höppner (Schatzmeister) (Foto: Kirchner)



 Januar 2022: Die fünf Gäste aus dem Marketing hatten viel zu erzählen und brachten den Teilnehmern sogar ein kleines Geschenk mit: einen Stempel, um leckere Löwenkekse zu backen, eine essbare Werbung mit dem Logo des Staatstheaters. Johannes Ehmann, Pressesprecher und Leitung, beantwortete viele Fragen des sehr interessierten Publikums. Jessica Lüders betreut das Online-Marketing und spielt ab und an auch als Statistin auf der Bühne. Farina Lichtenstein ist Hausgrafikerin und hat schon während des Studiums den Grand Prix im ADC-Wettbewerb gewonnen. Marlene Grunert ist seit noch nicht so  langer Zeit Mitarbeiterin für Presse und Marketing. Und zum Team gehört auch Bela  Harazim, der mit Begeisterung sein "Freiwilliges Soziales Jahr - FSJ" am Theater ableistet.


 
v. l. Bela Harazim, Marlene Grunert, Farina Lichtenstein, Johannes Ehmann, Jessica Lüders, Beate Kirchner (Foto: Kirchner)
 

Dezember 2021: Die Tische im Lindenhof waren weihnachtlich geschmückt und die vielen anwesenden Mitglieder freuten sich über Tannenzweige, Kerzen und Schoko-Nikoläuse. Drei Gäste aus dem Musiktheater gestalteten das festliche Programm.
Jisang Ryu, Ensemblemitglied, gerade als Sarastro in der Zauberflöte zu hören, gestaltete mit seiner vollen Bass-Stimme die beiden Weihnachtslieder "White Christmas" und "O Holy Night". Begleitet wurde er auf dem Flügel von seinem koreanischen Landsmann, dem Solorepetitor Sangho Lee. In der zweiten Hälfte des Programms spielte der Geiger Marco Polizzi (unser Förderpreisträger 2020, Mitglied des Staatsorchesters) gemeinsam mit Sangho Lee Musik von E. W. Korngold (Serenade aus "Der Schneeman"), Franz von Vecsey (Nuit du Nord) und Ottorino Respighi (4. Valse Caressante aus "6 pezzi per violino e pianoforte"). Es war eine Hommage des Italieners an seine neue Heimat Hannover und eine Erinnerung an seine Herkunft aus Bologna.



v. l. Sangho Lee, Marco Polizzi, Jisang Ryu (Foto: Kirchner)

 
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November 2021: Seit sieben Jahren schafft die "Tanzvermittlung" des Tanztheaters eine breite künstlerische Beziehung zur Stadtgesellschaft und dem Umland. Höchste Zeit also, dass die StaatstheaterFreunde Einblicke in die Arbeitsweise der Tanzvermittlung bekommen. Der Leiter des Tanztheaters Gregor Zöllig und die Tanzvermittlerin Brigitte Uray stellten ihre künstlerische Arbeit mit Menschen aller Altersstufen vor und zeigten dazu Filmausschnitte aus "tanzwärts"-Produktionen. Brigitte Uray initiierte zur Überraschung aller eine kleine Tanz-Choreografie mit Musik, der die 53 Anwesenden gerne folgten. Vertieft wurde das Thema durch vier Tänzer/innen, die choreografisch in den "tanzwärts"- Produktionen beteiligt sind: Fenia Chatzakou, Sofia Romano, Matyas Ruzsom und unser Förderpreisträger 2020 Brendon Feeney.
 

 
v. l. Brigitte Uray, Gregor Zöllig, Matyas Ruzsom, Sofia Romano, Fenia Chatzakou, Brendon Feeney
(Foto: Kirchner)


Oktober 2021: Unsere drei Gäste aus dem Schauspiel bescherten den gut 60 Anwesenden einen unterhaltsamen und informativen Abend. Diesmal gab es an kleinen runden Tischen Getränke, und weil alle geimpft oder genesen waren, konnte man sich nach Überprüfung und Kontaktangabe im Saal so locker bewegen wie lange nicht mehr. Zunächst ging es  um das Schauspiel "Alles, was wir geben mussten" (nach dem Roman von Kazuo Ishiguro), Premiere am 28.10. Die Schauspieldirektorin und Dramaturgin Ursula Thinnes erzählte von den Vorarbeiten und wie aus dem Prosatext ein Schauspiel entstand. Die Schauspielerinnen Larissa Semke und Nina Wolf lasen aus Ishiguros Rede zur  Nobelpreisverleihung und erzählten später von ihrer Ausbildung in der Schauspielschule  und ihren nächsten Theaterproduktionen. Larissa Semke, die 2020 den Förderpreis der StaatstheaterFreunde in der Sparte Schauspiel bekam, berichtete auch von ihrem "anderen" Leben letzten Sommer beim Freiwilligendienst in einem griechischen Flüchtlingslager.


 
v. l. Beate Kirchner, Nina Wolf, Eleonore Eiswirt (Lindenhof), Larissa Semke,
Ursula Thinnes (Fotos: Kirchner)

 

 

September 2021: Nachdem in der ersten Jahreshälfte 2021 die Theaterkreise digital  stattfinden mussten, konnten wir wieder einen Theaterkreis live im Lindenhof veranstalten. 58 Mitglieder wiesen sich als geimpft, genesen oder getestet aus und erlebten fünf Gäste vom Staatstheater. Der Abend begann mit einer Arie des Grafen aus Mozarts "Hochzeit des Figaro", gesungen vom Bariton Zachariah Kariithi, und danach interpretierte Milda Tubelyté, Mezzo, eine Arie aus der diesjährigen Produktion "Alcina" (Händel). Alexis Agrafiotis, Studienleiter und Kapellmeister, begleitete am Flügel.

Hauptthema des Abends war die Vorstellung der neuen Spielzeit und die Pandemie bedingten Einschränkungen im Staatstheater. Die Generalintendantin Dagmar Schlingmann und der Verwaltungsdirektor Stefan Mehrens berichteten ausführlich über die künstlerische und organisatorische Arbeit für die neue Spielzeit im immer noch Pandemie-Modus.

 
 
v. l. Stefan Mehrens (Foto: Kirchner), Dagmar Schlingmann (Foto: Schumacher)


 
v. l. Zachariah Kariithi, Alexis Agrafiotis, Milda Tubelyté (Foto: Kirchner)

Informationen zu früheren Theaterkreisen (abgeschlossene Spielzeiten) finden Sie im
Archiv – teilweise auch mit weiteren Bildern.